Pontedera

PONTEDERA ist seit dem Altertum Opfer von Überschwemmungen, die durch die Era und den Arno verursacht werden, und, da sie häufig die Dämme durchbrechen, in die Ebene eindringen. Erinnerungswürdig ist die Überschwemmung von 1333. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wird die Stadt Teil des Großherzogtums Toskana und beginnt eine vorsichtige vorindustrielle Phase auch dank der Konzession des Wochenmarkts und der Wiederaufnahme des Handelsverkehrs. Ab den 20er Jahren erlebt die Stadt neben dem Wachstum der Textilindustrie im Anschluss an die Niederlassung der Gesellschaft Piaggio aus Genua im Jahr 1924 auch das Aufstreben der Maschinenbauindustrie. Während der 20 Jahre des Faschismus baut die Piaggio zahlreiche Hallen und ein ganzes Viertel, die dazu bestimmt sind, Facharbeiter und Fachangestellte zu beherbergen. Die Industrie und die Bauwirtschaft erleiden durch den zweiten Weltkrieg erhebliche Einbußen, doch Pontedera ist nach wenigen Jahren wieder auf dem Damm. Die Piaggio stellt in der Tat ihre Produktion um, indem sie die Scooter Vespa entwickelt und produziert, die Bauunternehmen bauen die zerstörte Brücke und einen Großteil der öffentlichen und privaten Gebäude wieder auf, die Händler nehmen ihre Tätigkeit wieder auf und entwickeln sie im Handumdrehen weiter. Nur die Textilindustrie liegt brach und die Hallen werden durch Wohnungen, Schulen oder Kinos ersetzt. Heute hat Pontedera aus ihrer Altstadt ein großes natürliches Einkaufszentrum gemacht, mit kleinen Läden, die die großen Häuser ergänzen und die Stadt zum Zentrum des Shoppings im Valdera machen.

Die Familie Castellani hat eine reiche Tradition in der Produktion hervorragender Weine vorzuweisen, die auf internationaler Ebene Anerkennungen erhalten haben wie der Chianti Classico. Die Schokolade aus Pontedera stellt eine echte Qualitätstradition dar, die viele internationale Preise erhalten hat, unter denen auch die Golden Bean, ein wahrer Oscar der Schokolade, der ihr von der namhaften Academy of Chocolate in London verliehen wurde. Ein weiteres Spitzenprodukt ist das Öl der Genossenschaft für den Schutz des toskanischen nativen Olivenöls extra IGP. 1965 wird in Pontedera die Kaffeerösterei gegründet. Heute verkauft die Zitadelle des Kaffees ihre Produkte vorrangig im Sektor der Cafés, für die die entsprechenden hochwertigen Mischungen zubereitet werden, vor allem aus Kaffee der Qualität Arabica.

Die Piaggio wird 1884 in Sestri Ponente gegründet. Während sie in einer Anfangsphase traditionelle Transportmittel wie Schiffe und Züge baute, diente die Produktion während der beiden Weltkriege hauptsächlich Kriegszwecken. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg  beteiligt sich Piaggio am Wiederaufbau Italiens, indem sie ein neues, kostengünstiges Fahrzeug mit geringem Verbrauch anbietet, das von den Arbeitern selbst wegen seiner merkwürdigen Form Paperino (Entchen) genannt wird. Die Geburt der Vespa leitet eine neue Epoche im Hause Piaggio ein. In Pontedera werden so Pläne und Produktionen für Flugzeuge aufgegeben und die Scooter-Produktion wird aufgenommen. Vespa regt zu Initiativen an, zu Wettrennen, Wettbewerben, Treffen von Vespafans und zur Entstehung der „Vespa Clubs„. In den siebziger Jahren wird Gilera aufgekauft, ein Grund zu Stolz wegen der Technologie und der Fähigkeit Italiens im Motorradsektor. Die 80er Jahre begrüßen dank der allgemein verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen neue Produkte, die zur Steigerung der Beschäftigtenzahlen in den Werken und zur Eroberung neuer Möglichkeiten auf den internationalen Märkten führen.
Das am 29. März 2000 eingeweihte Piaggio-Museum erstreckt sich auf den 3000 Quadratmetern der ehemaligen Gesenkmacherei, einer der ältesten Hallen des Werks von Pontedera und gestattet so die erneute Nutzung eines Industriegebiets. In der ständigen Ausstellung finden wir die Sammlungen von Piaggio, Vespa und Gilera. Das Museum hat bei der Vergabe des namhaften Preises Impresa e Cultura (Unternehmen und Kultur) im Jahr 2003 die Anerkennung als bestes Museum und Unternehmensarchiv in Italien erhalten.

Die Piaggio wird 1884 in Sestri Ponente gegründet. Während sie in einer Anfangsphase traditionelle Transportmittel wie Schiffe und Züge baute, diente die Produktion während der beiden Weltkriege hauptsächlich Kriegszwecken. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt sich Piaggio am Wiederaufbau Italiens, indem sie ein neues, kostengünstiges Fahrzeug mit geringem Verbrauch anbietet, das von den Arbeitern selbst wegen seiner merkwürdigen Form Paperino (Entchen) genannt wird. Die Geburt der Vespa leitet eine neue Epoche im Hause Piaggio ein. InPontedera werden so Pläne und Produktionen für Flugzeuge aufgegeben und die Scooter-Produktion wird aufgenommen. Vespa regt zu Initiativen an, zu Wettrennen, Wettbewerben, Treffen von Vespafans und zur Entstehung der „Vespa Clubs“. In den siebziger Jahren wird Gilera aufgekauft, ein Grund zu Stolz wegen der Technologie und der Fähigkeit Italiens im Motorradsektor. Die 80er Jahre begrüßen dank der allgemein verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen neue Produkte, die zur Steigerung der Beschäftigtenzahlen in den Werken und zur Eroberung neuer Möglichkeiten auf den internationalen Märkten führen.

Das am 29. März 2000 eingeweihte Piaggio-Museum erstreckt sich auf den 3000 Quadratmetern der ehemaligen Gesenkmacherei, einer der ältesten Hallen des Werks von Pontedera und gestattet so die erneute Nutzung eines Industriegebiets. In der ständigen Ausstellung finden wir die Sammlungen von Piaggio, Vespa und Gilera. Das Museum hat bei der Vergabe des namhaftenPreises Impresa e Cultura (Unternehmen und Kultur) im Jahr 2003 die Anerkennung als bestes Museum und Unternehmensarchiv in Italien erhalten.

Pontedera

Bürgermeister: Matteo Franconi
Website: www.comune.pontedera.pi.it
Sitz: Corso Matteotti, 37 – PLZ 56025
Einwohnerzahl: 28.198
Telefon: 0587 299111
Gemeindefläche: Km2 46,04

 

 

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